Kosten dürfen nicht ins Uferlose gehen

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Zur Kostenentwicklung bei der Sanierung des Küstengymnasiums erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Sebastian Schmidt

Im November 2018 hat die Neustädter Stadtverordentenversammlung die Sanierung mit dem Teilersatzneubau mit einem Gesamtbudget von 26,5 Mio. EUR beschlossen. Einige Stadtverordnete haben für eine Sanierung gestimmt, weil die Sanierung als die kostengünstige Variante präsentiert wurde. Bereits kurz nach Baubeginn wird festgestellt, dass die Kosten für eine Sanierung die seinerzeit geschätzten Kosten für einen Neubau übersteigen. In der letzten Hauptausschusssitzung vom 04.11.2020 wurde letztmalig in öffentlicher Sitzung über den Stand der Baukostenentwicklung berichtet. Hier war die Rede von Gesamtkosten in Höhe von 31,3 Mio. EUR. Das hat uns alarmiert.

Wir begrüßen ausdrücklich die regelmäßige Berichterstattung der Kosten- und Bauentwicklung durch die Bauverwaltung und durch die zuständigen Architekten. Die umfangreichen Details schaffen Transparenz und Akzeptanz. Das hat uns beim Neubau des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Neustadt in Holstein eindeutig gefehlt. Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass dies beim KGN bereits kurz nach Baubeginn eine Kostensteigerung von 4,6 Mio. EUR sind. Selbstverständlich müssen sämtliche bauliche Elemente einem angemessenen Standard entsprechen. Es soll ein guter Arbeitsort für Schüler*innen sowie Lehrer*innen und alle weiteren Beteiligten werden. Dafür trägt die Stadt Neustadt in Holstein als Schulträger Verantwortung. Schließlich wird die Schule mit Steuergeldern erneuert. Deshalb dürfen die Baukosten keineswegs ins Uferlose abdriften.

Zukünftig werden wir noch engmaschiger die Kostenentwicklung im Auge behalten, aufklärende Fragen stellen und unsere konstruktive Kritik vortragen. Gleichzeitig werden wir darauf achten, dass das Küstengymnasium die Anforderungen an einer modernen und zukunftsfähigen Schule im vollem Umfang erfüllt.

Kostenentwicklung bei der Sanierung des Küstengymnasiums